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Sebastian Müller verstärkt als Professor für Supply Chain Management den Fachbereich Dienstleistungen und Consulting

Seit März 2025 ist Sebastian Müller Professur für Supply Chain Management am Fachbereich III. Müller (Jahrgang 1988) studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Darmstadt und dem KIT Karlsruhe und promovierte anschließend an der Universität Mannheim. Vor seinem Amtsantritt in Ludwigshafen war Sebastian Müller von 2020 bis 2025 in verschiedenen Positionen im Bereich Data Science und Supply Chain Management bei der Deutschen Bahn tätig. Hier stellt er sich im Interview kurz vor.

Seit Anfang März 2025 sind Sie als Professor an der HWG LU. Hatten Sie einen guten Start?
Ja, mein Start an der HWG LU war sehr positiv. Ich wurde herzlich im Kollegium aufgenommen und konnte mich schnell in meine neuen Aufgaben einfinden. Besonders schätze ich den offenen Austausch mit den Studentinnen und Studenten und die gute Atmosphäre an der Hochschule.

Welche Aufgaben umfasst Ihre neue Position?
Als Professor für Supply Chain Management übernehme ich sowohl Lehr- als auch Forschungsaufgaben. Ich vermittle den Studentinnen und Studenten praxisnahe Inhalte zu den klassischen Bereichen des Supply Chain Management, wie Logistik, Produktion und Materialwirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt in der Lehre ist der Bereich Digitalisierung mit Themen wie Data Science und Machine Learning. Darüber hinaus arbeite ich an Forschungsprojekten, um aktuelle Herausforderungen der Branche wissenschaftlich zu beleuchten.

Was reizt Sie an der neuen Stelle besonders? 
Mich fasziniert die Möglichkeit, junge Talente für die spannenden und dynamischen Themen des Supply Chain Management insb. im Hinblick auf KI zu begeistern. Zudem schätze ich den interdisziplinären Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie die praxisnahe Forschung, die an der HWG LU einen hohen Stellenwert hat.

Was sehen Sie als besondere Herausforderung?/ Was sind die ersten Ziele, die Sie sich gesteckt haben?
Eine der größten Herausforderungen ist die zunehmende Unsicherheit in globalen Lieferketten (bspw. aktuelle Zollpolitik), die innovative Lösungsansätze erfordert. Mein Ziel ist es, den Studierenden nicht nur fundiertes Fachwissen zu vermitteln, sondern sie auch auf die sich ständig wandelnden Anforderungen der Praxis vorzubereiten. Zudem möchte ich neue Forschungsprojekte initiieren und die Vernetzung mit der Wirtschaft weiter ausbauen.

Was haben Sie vor Ihrem Amtsantritt in Ludwigshafen beruflich gemacht?
Vor meinem Wechsel an die HWG LU war ich im Supply Chain Management der Deutschen Bahn tätig. Die Aufgabe meines Teams war es, die Ersatzteilversorgung der 11 Instandhaltungswerke des Fernverkehrs (ICE und IC) sicherzustellen. Ich war unter anderem verantwortlich für die Entwicklung einer Software zur KI-basierte Bedarfs- und Bestandsplanung.

Warum fiel Ihre Wahl auf die HWG LU?
Die HWG LU überzeugt durch ihre praxisorientierte Lehre und einen besonderen Schwerpunkt in der Logistik. Besonders schätze ich die Möglichkeit, mein Wissen aus der Praxis direkt in die Lehre einfließen zu lassen und Studierende gezielt auf die Herausforderungen der modernen Lieferketten vorzubereiten.

Leider werde ich die HWG LU schon nach einem Semester wieder verlassen, da ich einen weiteren Ruf an die Hochschule Mainz erhalten habe, dem ich folgen werde. Ich bin aber sicher, dass die geknüpften Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen und Studentinnen und Studenten auch über das Semester hinaus erhalten bleiben und die Verbindung zwischen der HWG LU und der HS Mainz stärken werden.

Ganz herzlichen Dank!

Gebäudeansicht Neubau
(Bild: HWG LU)
Prof. Dr. Sebastian Müller
Prof. Dr. Sebastian Müller (Bild: HWG LU)

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